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Dein erster Community Run: So bist du perfekt vorbereitet – und das solltest du dabeihaben

Frauen halten sich an den Händen und laufen enthusiastisch gemeinsam einen Community Run

Du willst bei deinem ersten Community Run mitmachen, ganz ohne Stress und ohne etwas wichtiges zu vergessen? Hier kommen unsere Tipps für deinen ersten Run.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze: 

  • Plane deinen Lauftag entspannt und sei lieber etwas früher vor Ort
  • Laufe in deinem eigenen Tempo – alles ist erlaubt
  • Iss leicht und trinke ausreichend, aber ohne Experimente
  • Trag Kleidung und Schuhe, in denen du dich wirklich wohlfühlst
  • Nimm nur das Nötigste mit – weniger ist oft mehr
  • Genieß die Stimmung und lauf so, wie es sich für dich gut anfühlt

Darf ich ehrlich sein? Bei meinem ersten Community Run, habe ich gar nicht darüber nachgedacht, dass ich an einem Rennen bzw. Run teilnehme. Ich habe weder eine Sportuhr getragen, noch mir Gedanken über die Zeit gemacht. Ankommen war das Ziel und mit meiner besten Freundin einen grandiosen Tag verbringen. Bei schönstem Wetter mitten im Münchner Olympiapark. 5 Kilometer gemeinsam durch den Park. Die Bewegung, das Erlebnis, die Gemeinschaft haben gezählt. Im Anschluss gabs schließlich auch noch Yoga und Meditation. Und das sollte auch einen Community Run ausmachen: Spaß an der Bewegung, dem gemeinsamen Draußensein. Genau das macht Events wie den sportingWOMEN Run in Augsburg so besonders.

Aber, ich geb’s zu: Heute würde ich nicht einfach so an den Start gehen. Heute wäre die Sportuhr auf Laufen eingestellt und die Strecke hätte ich mir auch vorab angeschaut. Aber was braucht man eigentlich sonst noch so alles für ein Laufevent? Denn es gibt ja nichts schlimmeres als in der Aufregung vor dem Start etwas vergessen zu haben. Deswegen unsere gute Nachricht an dich: Du brauchst gar nicht viel, um einen richtig guten Tag zu haben.

Alles Wichtige haben wir dir hier zusammengestellt.

Plane genügend Zeit ein

Mein erster Tipp für dich: Plane dir zeitliche Puffer ein. Nichts ist unangenehmer und stressiger als direkt zum Start zu hetzen und loslaufen zu müssen. Zumindest für mich. Deswegen: Plane genug Zeit ein, damit du ohne Stress ankommst, deine Startnummer abholen kannst und dich langsam auf den Lauf einstimmst.

Vielleicht nutzt du die Zeit vor dem Start, um dich leicht zu bewegen, dich umzuschauen oder einfach die Atmosphäre aufzusaugen. Diese Momente gehören genauso dazu wie der Lauf selbst.

sportingWOMEN Run 2026

Dein Frauenlauf in Augsburg am 02. Mai 2026

Laufe dein eigenes Tempo

Bei einem Community Run gibt es kein „zu langsam“ und kein „zu schnell“. Du bestimmst das Tempo. Und das ist gut so. 

Vielleicht läufst du durch, vielleicht wechselst du zwischen Joggen und Gehen – alles ist erlaubt. Lass dich nicht von anderen verunsichern. Stattdessen darfst du dich von der Energie um dich herum tragen lassen.

Es ist dein Lauf. Und genau so darf er sich auch anfühlen.

Gib deinem Körper, was er braucht

Am Lauftag geht es nicht darum, etwas Neues auszuprobieren, sondern darum, dich gut zu versorgen. Ein leichtes Frühstück, ausreichend Wasser und ein gutes Gefühl im Bauch sind die beste Grundlage.

Hör auf deinen Körper – er weiß ziemlich genau, was dir guttut. Und genau darauf darfst du vertrauen.

Trag, worin du dich wohlfühlst

Dein Outfit sollte zu dir passen und das wichtigste: Du solltest dich darin wohlfühlen. Deine eingelaufenen Schuhe, Kleidung, die du kennst, und Materialien, in denen du dich frei bewegen kannst. Keine Experimente. Ich habe schon unangenehme Erfahrungen in neuen Laufshorts gemacht, weil sie mir immer und immer wieder nach oben gerutscht sind und ich die ganze Zeit nur damit beschäftigt sie wieder nach unten ziehen. Deswegen: Wohlfühl-Outfit ist dein Stichwort!

Frauen mit sportingWOMEN Run Shirts von hinten
Alleine laufen? Kann jede! Genau die Gemeinschaft macht einen Community Run aus. Foto: sportingWOMEN

Nimm die Stimmung mit

Alleine im Wald laufen, kann jede. Du machst ja bei einem Community-Run mit, weil du die Gemeinschaft suchst. Darum: Saug diese Stimmung auf! Das Besondere ist schließlich das Gefühl nicht allein zu sein. Die Stimmen am Streckenrand, die anderen Läuferinnen, das gemeinsame Lachen im Ziel. Lass dich darauf ein und nimm die Energie mit.

Das darf in deiner Tasche nicht fehlen

Du brauchst weniger, als du denkst. Aber ein paar Dinge geben dir Sicherheit und machen den Tag noch entspannter.

Dazu gehören vor allem

  • deine Startnummer,
  • deine Laufschuhe,
  • passende Laufsocken,
  • Kleidung, in der du dich wohlfühlst,
  • eine Wasserflasche
  • ggfs. Sportuhr,
  • ein extra Haargummi
  • oder ein kleines Accessoire, das dir ein gutes Gefühl gibt.

 

Für danach lohnt es sich,

  • ein frisches Shirt
  • oder einen kleinen Snack einzupacken.
  • Und natürlich dein Handy – für Fotos, Erinnerungen und vielleicht den einen oder anderen neuen Laufkontakt.
Zwei Frauen machen beim sportingWOMEN Run in Augsburg ein Selfie
Beim sportingWOMEN Run geht es ums Wohlfühlen und gemeinsam draußen Spaß an der Bewegung zu haben. Foto: sportingWOMEN

Fazit: Gut vorbereitet läuft es sich leichter

Ein Community Run wie der sportingWOMEN Run in Augsburg lebt davon, dass du dich wohlfühlst – nicht davon, dass alles perfekt ist.

Wenn du deinen Tag ein bisschen planst, auf dich hörst und die wichtigsten Dinge dabeihast, kannst du ganz entspannt an den Start gehen.

Am Ende zählt vor allem, dass du dabei bist, dich bewegst und den Lauf für dich genießt. 💜

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Laufen, Radfahren oder Bergsport: Hier findest du alles rund um dein Hobby, deine Auszeit und deine sportlichen Lieblingsthemen! Gemeinsam mit den sportingWOMEN-Markenbotschafterinnen sowie weiteren Sport-Expertinnen inspiriert und motiviert die #strongHER-Redaktion mit spannenden Storys, Tipps und mehr.

Lisa Amenda

Lisa Amenda

Lisa Amenda studierte in München und Innsbruck Geographie, weil sie ursprünglich mal lieber draußen statt drinnen arbeiten wollte. Ihre Liebe zum Schreiben hat sie dann doch vor den Computer gebracht. Deswegen schreibt sie heute für diverse Outdoor- sowie Skimagazine und ihren Blog Wild Recreation über Nachhaltigkeit, Outdoorsport und die Beziehung zwischen Mensch und Natur.

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